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Schritt 1
Eselsbrücken helfen
Worte und ganze Sätze können heutzutage einfach erraten und getestet werden. Als Passwörter sind sie daher wenig geeignet, ebenso einfach Zahlenkombinationen.
Nutzen Sie einen Satz und verwenden Sie dessen Anfangsbuchstaben. Für den vorangegangenen Satz wäre das z.B.: NSeSuvSdA.
Fügen Sie eine Zahl und ein Sonderzeichen an, schon haben Sie ein schwer zu erratendes Passwort: ?NSeSuvSdA1950
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Schritt 2
Ein Service, ein Passwort
Hat ein Angreifer eines Ihrer Passwörter erraten, kennt er oft auch Usernames, hinterlegte eMail-Adressen, etc.
Behalten Sie, aufgrund der "Passwort rücksetzen"-Funktion, bitte im Kopf: Wer das eMail-Postfach kontrolliert, kontrolliert alle Accounts.
Es wäre ärgerlich, wenn wegen eines Datenlecks bei einem Streaming-Anbieter die Zugangsdaten ihres eMail-Accounts offenliegen würden, oder?
Daher gilt: Ein Passwort pro Service!
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Schritt 3
Multi-Faktor-Authentifizierung
Ein sogenannter "zweiter Faktor" muss beim Anmelden an einem Service (eMail, Social Network, etc.) angegeben werden. Dies kann z.B. ein TAN-Generator (auf dem Handy oder physisch), eine Ausweiskarte oder ähnliches sein.
Diese zweiten Faktoren erzielen einen massiven Sicherheitsgewinn! Warum? Weil der Angreifer, der sich mit ihren entwendeten Zugangsdaten anmelden will, dann plötzlich nach diesem Faktor gefragt wird - den halten allerdings i. d. R. Sie in der Hand!
Anmerkung: Die meisten Services unterstützen mittlerweile sogenannte "OTP"-Apps. Hier wird auf Anforderung (z.B. beim Anmelden) ein Code generiert, der vom Service verifiziert werden kann.
